familienzuschlag · Gedanken zur Vereinbarkeit

Wie macht ihr das eigentlich? #Gedanken zur Vereinbarkeit.

Die letzten 6 Wochen habe ich eine ganz neue Perspektive auf unser Familienleben eingenommen. Zum ersten Mal bin ich an meine Grenzen gekommen Alles zu vereinbaren, was so ein Familienalltag mit sich bringt. Hinzu kommt noch ein Job, der eben auch viele Aufgaben, Termine und Verantwortungen mit sich bringt.

In Carlis erstem Lebensjahr standen wir nie vor solchen Situationen. Irgendwie gab es keine schwierigen Probleme, keine längeren Krankheiten, die uns aus dem Rhythmus gekickt haben. Und plötzlich ging die Realität los und wir haben wild jongliert.

Ich habe mich ja bereits gefragt, wie dieses Konzept von Vereinbarkeit überhaupt funktioniert. Das es funktioniert ist klar. Denn irgendwie wird schon alles gut gehen. Man muss eben Abstriche machen und das Beste versuchen. Perfektionismus ist fehl am Platz. Improvisation eine nötige Kompetenz. Mir war wichtig, dass es Carli gut geht und sie möglichst wenig von meinem Stress mit bekommt. Der Rest kommt dann an zweiter Stelle.

Das Wie

Mich interessiert aber nun, wie macht ihr das? Welche Lösungsstrategien habt ihr auf Lager?

Ich werde in nächster Zeit hier auf dem Blog ab und zu Gastbeiträge veröffentlichen in denen andere Mamis und ja vielleicht auch Papis berichten, wie sie ihr Familienleben mit all seinen Tücken vereinbaren. Es geht nicht primär um die Vereinbarkeit von Job und Kind. Vereinbarkeit ist meiner Meinung nach grundsätzlich Thema in jeder Familie. Mit einem Kind ist es (so sehe ich das als Einfach-Mama bisher) noch leichter. Ist das Kind krank, kümmern sich die Erwachsenen um das Kind. Aber auch hier gibt es immer wieder Hürden, wie ich selbst erfahren durfte. Aber wie ist das bei zwei Kindern? Ein Kind ist krank, das andere gesund? Beide Kinder krank? Welche Hürden gilt es noch zu meistern?

Seid ihr schon einmal in einer aussichtslos erscheinenden Situation gewesen? Wie habt ihr das gelöst?

Teilt eure Strategien mit

Ich möchte Ideen sammeln. Ich möchte wissen, welche Notfallpläne ihr auf gestellt habt. Mich interessiert, ob ihr ein Netzwerk an Freunden und Familie gespannt habt, dass euch mal aushilft. Ich frage euch, wann und wie verschafft ihr euch mal eine #Me-Time.

Mir ist bewusst, dass niemand einen generell, für alle Familien zutreffendes, Zauber-Lösungsangebot parat hat. Aber vielleicht inspirieren wir uns ja gegenseitig für neue Möglichkeiten, andere Blickwinkel und interessante Herangehensweisen. Ich bin interessiert an euren Berichten und freue mich auf einen Austausch.

Wenn du auch Lust hast deine Gedanken zu diesem Thema auf meinem Blog mitzuteilen, schreib mir doch eine Email oder hinterlasse einen Kommentar. Ich würde mich wirklich freuen!

Speziell zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Kind sammelt die Juristin übrigens auch Erfahrungsberichte anderer BloggerInnen!

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Hier sind die bisher veröffentlichten Beiträge zu #Gedanken zur Vereinbarkeit:

Schnuppismama: Von der Vereinbarkeit des realen Lebens mit dem Paralleluniversum ich bin Mama

Ms Phye: Vereinbarkeit von Ich und Kinder – nicht möglich?!

geborgen und geliebt: Ich versuche es allen anderen recht zu machen – ja, aber was ist denn mit mir?

Motherbirth: Vereinen statt Trennen.

Jongleurin: Bildet Netzwerke!

Sys/adm/ama: Ich bin, wer ich bin.

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3 Kommentare zu „Wie macht ihr das eigentlich? #Gedanken zur Vereinbarkeit.

  1. Liebe Juli,
    ich bin seit ziemlich genau drei Jahren Working Mum mit zwei Kindern. Jeden Tag stehe ich wieder vor den Herausforderungen, Kinder, Job, Haushalt, Freunde etc. unter einen Hut zu bekommen. Und habe immer wieder in Blogs wie deinen gelesen, wie andere diesen Drahtseilakt so meistern…
    Dieses Thema ist so vielschichtig, dass ich selbst mit dem bloggen über dieses Thema begonnen habe: http://www.allesuntereinenhut.wordpress.com
    Ich habe auch keine Patentlösung. Mir persönlich hat Optimismus und positives Denken am meisten geholfen. Trotzdem will man immer alles möglichst perfekt machen.
    Als allerdings eine Freundin in einer ähnlichen Situation wie ich einen Burnout bekam, war das auch für mich ein Warnsignal. Seitdem habe ich meine Ansprüche an die gesamte Situation noch etwas runter geschraubt. Es muss nicht immer alles perfekt laufen. Wichtiger ist, dass es allen in der Familie gut geht. Und das ist eher der Fall, wenn ich meine wenige Zeit mit schönen Dingen in der Familie als beim Staubwischen verbringe…
    Liebe Grüße
    Andrea

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Andrea,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Positives Denken ist unerlässlich, ebenso wie Flexibilität und Improvisation. Vom Perfektionismus muss man sich tatsächlich verabschieden, das fällt mir manchmal noch schwer. Den Anspruch den ich an mich habe, kann und will ich eigentlich nicht mehr erfüllen, aber der Ehrgeiz steckt doch noch sehr tief in meiner Persönlichkeit drin. Aber das wird mit der Zeit auch noch sein Gleichgewicht finden.
      Eine Patentlösung wäre sicherlich sehr erfolgreich, aber sich bei anderen Tipps und Tricks abschauen und ggfs auf die eigene Situation anpassen, hilft auch schon ungemein. Danke für deinen Bloghinweis, ich schaue mal vorbei!
      Juli

      Gefällt mir

      1. Den Anspruch, den man an sich selbst hat, zu reduzieren, ist auch für mich mit am schwersten. Im meinem Inneren bin ich immer noch eine Perfektionistin. Aber ich glaube, dass auch das nur eine Phase ist. Irgendwann werden wir sicher wieder mehr Zeit haben, unseren Ansprüchen wieder gerecht zu werden.

        Gefällt 1 Person

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