familienzuschlag · Referendariat

10 Dinge – Überlebenstipps fürs Referendariat mit Baby / Kleinkind

Es gibt im Internet zahlreiche Listen mit Tipps und Dingen, die man braucht, wenn man in den Vorbereitungsdienst tritt. Dabei ist es gleich, ob für Grund-, Haupt-, Realschul oder Gymnasiales Lehramt. Wer ins Referendariat einsteigt, sucht überall nach Informationen zu den Must haves. Hierbei dreht es sich insbesondere um die Wahl der richtigen (Leder)Tasche oder welche Zeitschriften man im Abo bestellen könnte. Einen Hinweis bekommt man aber überall: Gute Organisation ist alles!

Die meisten materiellen Dinge kann man sich aber getrost aufsparen und in den ersten Wochen kaufen. Je nach Alterstufe der zu unterrichtenden Klassen braucht man mehr oder weniger Arbeitsmaterialien. Laminiergeräte sind so z.b. nicht für alle Jahrgänge und Fächer notwendig. Auch wenn Mamas besonders gut organisiert sein müssen, hierbei kann man sich auch mal entspannen.

Und weil ich bisher noch keine Übersicht gefunden habe, was Mama im Referendariat braucht, kommt hier meine ultimative Übersicht:

10 Dingen, die du brauchst, wenn du so wagemutig bist, dein Referendariat mit Baby anzutreten

  • Einen Partner, der deine Arbeit als gleichwertig ansieht und dich unterstützt.
  • Leute, denen du dein Kind anvertrauen kannst, wenn mal etwas schief geht.

Mir ist das auch schon passiert, dass ich ein Missverständnis mit Carlis Babysitterin hatte und sie später gekommen ist als ich dachte. Und das vor einem Unterrichtsbesuch.

  • Stilleinlagen in jeder Tasche und im Auto!!!

Klassischer Anfängerfehler stillender, berufstätiger Mütter. Perfektes Outfit ohne Stilleinlagen. Jap. Auch mir passiert!

  • Eine Home-Office-Kopierstation.

    Sprich: mind. s/w Drucker, Scanner, Locher, Tacker etc. –> Dann muss man nicht früher in die Schule um zu kopieren und kann alles zuhause vorbereiten.

  • Ein ausreichendes Kontingent an schultauglichen Klamotten

    …denn mit Milchresten, Essensflecken und Sabberspuren möchte niemand in die Schule. Und da man ja bekanntlich hinter dem Berg Wäsche nicht her kommt, ist es gut vorgesorgt zu haben.

  • Einen guten Wecker, der dich aber nicht das Baby weckt.
  • Einen Fundus Arbeitsmaterialien und Bücher.

    So kann man es sich auch mal sparen für Unterrichtsvorbereitung in die Bibliothek zu fahren. Natürlich kommt es hier auf das Fach an, aber für Notfälle ist man gerüstet. Ich habe mit all meinen Büchern, die ich hier zuhause habe, bereits im Studium gearbeitet und das hilft mir unwahrscheinlich. Ich habe also schon einen erprobten Fundus und konzentriere mich auch stark auf bereits bekannte Inhalte und Materialien.

  • Improvisation statt Perfektionismus.

    Selbst ohne Kind ist es schwer perfekten Unterricht zu planen. Mit Kind legt man seine Prioritäten anders und muss eben auch mal improvisieren. Und das bedeutet nicht, dass der Unterricht deshalb weniger gut ist. Im Gegenteil sind Stunden, die auch mal lockerer und mit einem Witz in den Augen gehalten werden, oft für alle Seiten bereichernder als streng getaktete Stunden. Also: Mut zur Lücke! Spaß an der Arbeit! Deine Arbeitsblätter dürfen auch mal ohne extra Zeichnung auskommen!

  • Ein gutes Imunsystem und kein schlechtes Gewissen sich krank zu melden.

    Im Unterschied zum 1. Lebensjahr werden Kinder im 2. und 3. Lebensjahr häufiger krank. Das kann zB auch daran liegen, dass das Kind nun in die Kita geht. Diesen Faktor sollte man nicht unterschätzen und immer mitdenken (haben wir nicht…). Wir geben uns hier gerade die Erkältungen gegenseitig ab und mind. einer in der Familie hat eine Schniefnase. Ergo: Die Nächte sind auch anstrengender! Kita & Erkältung & Zahnen (denn ab 1. Lebensjahr kommen auch die Backenzähne) sind eine Kombi, die die Nächte schon öfters schlaflos machen.

  • Taschentücher und Schokolade…

… wenn die Nerven dann mal blank liegen und die Tränen kommen. Passiert halt auch. Ab und zu.

 

 

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3 Kommentare zu „10 Dinge – Überlebenstipps fürs Referendariat mit Baby / Kleinkind

  1. Respekt wie du Ref und Kind meisterst! Tolle Tipps! Nummer 8 hätte mir vor sechs Jahren im Referendariat auch nicht geschadet – auch ohne Baby! 😉 Viel Erfolg noch und weiterhin gute Nerven!

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