familienzuschlag · Schwangerschaft & Geburt

Geburtsbericht Teil 2 – Das hat Spaß gemacht mit Ihnen! Weiter so!

Wie ich im ersten Teil meines Berichts schon beschrieben habe, hab ich Carli nach ihrem Entbindungstermin geboren. An sich ist das nicht schlimm, aber die Entscheidung noch eine Vorsorge bei meinem Frauenarzt zu machen, hat mich die freie Wahl unseres Geburtsortes gekostet.

Das „schlechte“ CTG, das wenige Fruchtwasser, die beginnende Verkalkung meiner Plazenta und das Überschreiten des errechneten Geburtstermins veranlassten meine Ärztin dazu, mich zu fragen, wo ich denn jetzt entbinden wolle?

J: „Im Geburtshaus“

Ärztin: „Leiten die dort auch ein?“

J: „Äh, naja, also homöopathisch vielleicht.“

Ärztin: „Haha, naja, also wir brauchen einen Plan B und müssen überlegen in welches Krankenhaus sie fahren. Sie bekommen eine Überweisung für eine Einleitung. Wie sind sie denn hier?“

J: „Mit Bus und Bahn“

Ärztin: „Und ihr Mann?“

J: „Mein Freund arbeitet 150 km weit weg (Was hat das jetzt zu sagen?)“

Ärztin: „Gut, sie bekommen einen Taxi gerufen, ich rufe im Kreißsaal an und kündige sie an. Ihren Mann rufen sie am besten an, dass er sich so langsam – haha – auf den Weg machen soll.“

Ich nannte ihr ein Krankenhaus. Das Krankenhaus, das mir meine Hebamme irgendwann empfohlen hatte im Falle einer Verlegung unter der Geburt. Ich hatte Angst. Das erste Mal in meiner Schwangerschaft. Angst. ABER eine äußerlich herbei geführte Angst. Die panische Stimmung, die hektischen Bewegungen, das schnelle Reden, das hysterische Lachen, die wenigen Informationen.

Ich wusste, Carli geht es gut.

Ich wusste nicht, was uns nun passiert.

Ich bin einfach nur stumm geblieben. Habe den Anweisungen zu gehört. Habe nett gelächelt.

Ich habe den Herzenskerl angerufen als ich aus der Praxis gegangen bin.

Ich habe versucht meine Hebamme zu erreichen.

Ich habe meiner Mama gesagt, ich müsste zur Kontrolle ins Krankenhaus. Es sei aber alles gut. Sie brauche nicht kommen (200 km Entfernung).

Ich habe mit dem Taxifahrer gescherzt und ihm versprochen, die Geburt ginge schon nicht los. Das sei nur wegen eines CTGS.

Ich habe gezittert.

France19-1

Ich stand vor dem Eingang des Krankenhauses.

Der Herzenskerl rief nochmal an, er sei jetzt im Zug. Ob ich nicht die Rufbereitschaft anrufen wolle?  – Nein, die ruft man doch nur an wenn die Geburt los geht. Ich möchte ja nicht stören. Aber ich möchte auch nicht hoch. Ich habe Angst. Das erste Mal Angst vor der Geburt. Vor dem Krankenhaus. Davor, dass sie mich nicht gehen lassen. Aber man wartete ja oben auf mich.

Ja, ich hätte wohl die Rufbereitschaft des Geburtshauses anrufen sollen. Ob das was geändert hätte, kann ich nicht mehr sagen. Aber meine vermeintliche Höflichkeit war an diesem Punkt im Nachhinein fehl am Platz.

Ich habe nochmal versucht meine Hebamme anzurufen. Kein Erfolg.

Ich stand sicherlich 30 Minuten unten vor der Tür. Dann erst habe ich das Gebäude betreten. Meine innere Stimme hat mir Mut gegeben. Es ist doch alles gut. Das weißt du, das werden auch die Hebammen und Ärzte gleich sehen. Dann kannst du gehen und alles wird gut.

Und so habe ich die Klingel vom Kreißsaal betätigt, wurde herzlich in Empfang genommen und ja, man habe schon auf mich gewartet. Formalia wurden aufgenommen, das CTG meiner Ärztin in Empfang genommen, ein neues CTG angeschlossen. Und dieses CTG, diese neue, aktuelle – das sah aus wie im Bilderbuch. Keine einzige richtige Wehe, nur MiniWehen, die ganz normal sind, ein ruhiger, rhythmischer Herzschlag. Ein waches Kind, ein schlafendes Kind. Alles, was Arzt braucht, um zu sehen: ALLES IST GUT.

Die Hebamme J ist zufrieden. Ich bin ruhig. Ich habe keine Angst mehr. Wir lachen. Der Herzenskerl ist mittlerweile da. Die Hebamme J meint, vllt. hätte Carli kurz mit der Nabelschnur gespielt.

Der Assistenzarzt kommt, er holt ein Ultraschallgerät. Er misst Carli und schätzt sie auf 3596 Gramm. (AH! Keine 4 Kilo!) Er sagt, dass wenig Fruchtwasser vorhanden ist. Er zeigt die Pünktchen auf der Plazenta. Er ist beunruhigt. Wir nicht. Er sagt, das CTG hier sei ja wundervoll und gäbe keinen Grund zu Beunruhigung, ABER

  • das CTG meiner Ärztin sei beunruhigend
  • ich habe wenig Fruchtwasser
  • die Plazenta verkalke
  • ich sei ja schon über dem Geburtstermin

FAZIT: Eine Aufklärung über die Wirkung von Cytotec. Ich solle über Nacht bleiben, morgen früh die erste Tablette nehmen, um eingeleitet zu werden.

Wir diskutieren. Sehen die Nötigkeit dahinter nicht. Sagen, wir wollen ins Geburtshaus. Der Arzt möchte es nicht verantworten uns zu entlassen.

Ich möchte unter keinen Umständen im Krankenhaus bleiben.

Ich vereinbare mit ihm, morgen für ein CTG wieder zu kommen, aber den restlichen Tag und die Nacht zu Hause zu verbringen.

Wir werden aufgeklärt. Müssen unterschreiben, dass uns bewusst ist, dass unser Baby sterben kann, weil wir gehen. Der Arzt gibt uns eindeutig das Gefühl, das wir falsch handeln. Hebamme J dagegen nicht. Sie verabschiedet mich mit den Worten:

„Das hat Spaß gemacht mit Ihnen! Weiter so!“

Der Bericht erscheint lang. Keine Sorge, wenn der Dienstag erst mal geschafft ist, geht es schneller.

Der Herzenskerl und ich gehen nach Hause. Wir sollen am nächsten Morgen zurück in den Kreißsaal. Zuhause angekommen ruft meine Hebamme aus dem Geburtshaus zurück. Ohne das CTG der Frauenärztin ist es aber schwierig für sie, die Lage zu beurteilen. Verständlich. Sie ruft selbst nochmal im Kreißsaal an, um sich zu informieren. Sie verspricht, abends nochmal anzurufen, sie müsse meinen Fall noch mit ihren Kolleginnen im Geburtshaus besprechen.

Ich hoffe, ich kann noch im Geburtshaus entbinden. Stand jetzt: Es scheint ja möglich.

Wir holen Essen vom Inder. Ich bestelle extra scharf und würze mit Chili aus Thailand nach. Ich will Wehen. Ich tue alles dafür, was Google mir rät. Himbeerblättertee trinke ich Kübelweise, an alles kommt Zimt, ein Heublumendampfbad wird auch noch schnell gemacht.

Meine Hebamme ruft an. Und an dieser Stelle breche ich das erste Mal zusammen.

„Wir können die Verantwortung nicht übernehmen, dass du im Geburtshaus entbindest.“

Ich gebe dem Herzenskerl das Handy, sage unter Tränen, er solle mit ihr reden. Ich schluchze. Eine Welt bricht zusammen. Meine kleine Geburtswelt. Meine rosazuckerwattenglitzerwolken Traumgeburtswelt. Packe einen Klinikkoffer. Für die ambulante Geburt im Geburtshaus hätte ich fast nichts gebraucht. Jetzt sammel ich meine Kosmetik, Bücher, CDS, Kuscheltier, Anziehsachen… Und ich weine. Vor Angst. Vor Enttäuschung. Voller Verzweiflung. Heute denke ich, dass ich ziemlich stark gewesen bin den ganzen Tag über den Kopf so selbstbewusst hochzuhalten. Dass ich all diese negativen Hiobsbotschaften nicht habe an mich ran kommen lassen, weil ich so gerne eine schöne Geburt wollte, versuche ich mir immer wieder vor Augen zu führen. Bis zu diesem Anruf habe ich in mir geruht. Ich habe gewusst, es geht meinem Baby gut. Ich habe gehofft, nicht im Krankenhaus entbinden zu müssen. Und ich war so zuversichtlich.

Der Herzenskerl kann mir dann doch noch Hoffnung machen. Meine Hebamme erklärte, dass in Rücksprache mit dem Kreißsaal morgen nochmal VOLLKOMMEN NEU auf meinen „Fall“ geschaut werden würde. Sollte die Klinik mich dann entlassen, dürfe ich ins Geburtshaus. Ansonsten könnten Sie das Risiko nicht tragen, auch wenn sie weiß, dass sie mir und meiner Einschätzung glauben kann und ebenfalls darauf vertraut, dass alles gut ist. Das sei einfach nur eine rechtliche Risikoeinschätzung zu meinen Lasten.

Also: ist Mittwoch alles in Ordnung, ich darf auch von Seiten des Krankenhauses gehen, kann ich im Geburtshaus entbinden.

Ich habe Hoffnung. Das zweite CTG war schließlich auch gut!

Wir gehen ins Bett um uns auszuruhen. Ich bin schlaflos, mache mir Sorgen, was der nächste Tag für mich und meine Traumgeburt bringen wird.

 

 

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12 Kommentare zu „Geburtsbericht Teil 2 – Das hat Spaß gemacht mit Ihnen! Weiter so!

  1. Danke, danke, danke für diesen Bericht!!! Er zeigt wunderbar, was falsches Verantwortungsbewusstsein anrichtet. Wer bitte hat die Ärzte gezwungen Verantwortung für euer Handeln zu übernehmen? Ihr bestimmt nicht! Aber sie fühlen sich bemüßigt. Sehen nur das Risiko, weil sie in ihren eigenen Ängsten gefangen sind und sie versuchen auf euch zu projizieren. Euch Angst zu machen. Ihre negativen und schlechten Erfahrungen, ihre Ängste zu euren zu machen. Ein Schauspiel, was tausendfach in Deutschland tag täglich zu sehen ist und was mich immer wieder schockiert. Als Mutter hat man keinerlei Entscheidungsgewalt mehr, sobald ein Kind im Bauch ist. Keiner bedenkt, dass die Mutter die einzige Person ist, die beurteilen kann, was in ihrem Bauch vor sich geht, ohne dazu ein technisches Gerät zu brauchen!!!! Aber ihre Kompetenz wir immer angezweifelt. Bis zu dem Punkt, wie bei euch: Man muss unterschreiben, dass das Kind sterben kann! Für mich sind solche Formalien unfassbar und emotional sehr fragwürdig. Menschenwürdig bestimmt nicht! Die Selbstbestimmung einer Frau wird viel zu oft in Schwangerschaft und während der Geburt beschnitten oder gar unterdrückt. Sie werden bevormundet und verängstigt. Das zeigt dein Text deutlich. DU aber bist wie eine kleine gallische Bastion, die sich gegen die überlegenen Römer (Ärzte) wehrt! Bewundernswert! Wirklich. Ganz, ganz stark. Du hättest deine Geburt im Geburtshaus definitiv verdient!!!! Viele Frauen hätten sich einschüchtern lassen, wären in Angst verkrampft, hätten anderen unnötigen Interventionen zugestimmt – vielleicht sogar einem Kaiserschnitt – vorsorglich, wegen dem schlechten CTG … keine Belastungen und so…
    Dein Text setzt den Lichtkegel unangenehm auf die Dinge, die in Deutschland in der Geburtshilfe falsch laufen!!!! Prädikat wertvoll und unbedingt lesenswert!!!

    Liebe Grüße
    Mother Birth

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    1. Meine Liebe, tausend Dank für deine Worte. Das tut mir ehrlich gut zu lesen. Auch das mich jemand versteht. Die bisherigen Reaktionen gingen immer eher in Richtung „Ist doch alles gut gegangen“, „Sei froh über dein gesundes Kind“, „Hätte schlimmer kommen können“ usw. Und natürlich bin ich froh über mein gesundes Kind. Aber ich habe mich in meinem Leben noch nie so entmüdigt gefühlt wie während dieser Diskussionen mit den Ärzten. Ich habe mich noch nie so wenig gehört und verstanden gefühlt. Habe noch nie so wenig Kontrolle über mein eigenes Leben gehabt. Und ich habe gekämpft, wirklich. Auch noch am nächsten Tag. Für mich ist unser Bericht ein Prachtexemplar für die Krankenhaus-Maschinerie, die einen nicht mehr gehen lässt, hat man sie einmal betreten. Keine individuelle Beurteilung ist hier möglich. Schwangere haben keine Stimme. Und all das und was noch passiert ist, waren für mich zu Beginn der Schwangerschaft Gründe nicht im Krankenhaus entbinden zu wollen. Eben weil ich diese Entmüdigung nicht wollte.
      Ich danke dir von ganzem Herzen für deinen Zuspruch und dass du mich in diesen Momenten für stark hälst. Wirklich. Ich zweifel noch sehr oft an mir, ob ich mich nicht noch radikaler hätte wehren können.
      Liebe Grüße,
      Juli

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      1. Für das erste Kind hast du mehr gemacht als vermutlich 95% der Erstgebärenden. Darauf kannst und musst du stolz sein 🙂 ❤
        Aber was hättest du tun können? Was wären dein Alternativen gewesen? Ehrlich gesagt wäre dir ohne Rückhalt aus dem Geburtshaus nur eine Alleingeburt zu Hause übrig geblieben. Da stimmt doch mit dem System etwas nicht… *Kopf schüttel – heftig*
        Die Alleingeburt ist tatsächlich das letzte und einzige Mittel, um als Frau tatsächlich autonom Entscheidungen treffen zu können, ohne abhängig zu sein von der Willkür einzelner Ärzte und Krankenhäuser. Das ist sehr schade. Und die Haftpflichtpolitik bei den Hebammen tut ihr übriges hinzu, dass das Selbstbestimmungsrecht der Frauen völlig untergraben wird. Nach dem ET ma eben kurz zum checken ins KH, ob eine Hausgeburt noch möglich ist … *hysterische Lache* Is klar… Kontrollwahn, den ich ablehnen können möchte, ohne Konsequenzen zu erwarten! Ich bin mündig und das sollte ich als Frau auch gerade in Bezug auf die Geburt sein!
        Du bist toll und höre bitte nicht auf die blöden Stimmen, die dir was anderes sagen! Du wirst deinen Weg gehen beim 2. Kind. Da bin ich mir sicher. Mit Sicherheit aber noch konsequenter und kompromissloser 😉 Wir würden uns sehr gut verstehen ;-)…
        Und übrigens: ich habe mich von allen Erwartungen vor der zweiten Geburt frei gemacht. Im Kopf war ich soweit, dass ich auch eine Alleingeburt durchgezogen hätte, wenn ICH es hätte verantworten können. Das hat mich innerlich sehr entspannt. Ich hatte immer noch meinen geheimen Plan B 😉

        Viele Grüße
        Mother Birth

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      2. Ach ja noch was: wenn ich deine Messlatte, die du bei dir anlegst, an mich anlegen würde bei meiner ersten Geburt, dann habe ich vollends versagt. Nicht genug gekämpft und überhaupt alles in die Hände der doch solo kompetenten Ärzte gelegt. Ich kann mir das jetzt immer wieder vorwerfen und mich daran kaputt machen mit was-wäre-wenn… Hätte ich mein eigenes Trauma verhindern können. Habe ich selbst schuld daran? Hätte ich nur konsequenter sein müssen? NEIN!!!! Und das gilt auch für dich!!! Wir hätten gar nichts – rein gar nichts. Man hätte uns überhaupt nicht so behandeln dürfen. Da liegt schon der Fehler in System und nicht bei uns. Wir können nur versuchen und besser vor dem System zu schützen beim nächsten Mal. Aber so sieht für mich keine positive und wünschenswerte Geburtskultur aus, wo Frauen für ihre Rechte kämpfen müssen.

        Ganz liebe Grüße und eine dicke Umarmung
        Mother Birth

        PS wir müssen uns unbedingt mal treffen 😉

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      3. Ich kann mich nur wiederholen: Es tut gut, das zu lesen!
        Ich suche nach den Fehlern aber natürlich zu erst bei mir. Das System zu kritisieren ist einfacher. Ich ärgere mich über viele einzelne meiner Entscheidungen. Frage mich oft, ob es etwas geändert hätte, wäre ich nie ins KH gegangen sondern hätte die Rufbereitschaft gewählt. Aber diese hätte-hätte-Kette lässt sich nicht mehr ändern und ich weiß, was ich in einer nächsten Schwangerschaft anders machen würde: Nichts bis zum ET und dann definitiv jeden Arzt vermeiden. Wobei das ja eigentlich total verrückt ist.
        Und ich bin auch nach über einem Jahr noch erschrocken, wie man mit Schwangeren umgeht. Ich denke, die Ärzte waren aber auch sehr erschrocken über mich, die junge Erstgbärende, die sich widerwillg gegen all ihre Ratschläge sträubte. Das sind die mit Sicherheit auch nicht gewohnt. Du hast da schon Recht, dass die durchschnittliche Schwangere sicherlich viel Ärzt-höriger gewesen wäre und sich von der vermeindlichen Gefährdung des Kindes hätte beeinflussen lassen. (An sich auch ok, aber das muss man immernoch individuell beurteilen) In meinem Fall war ich mir einfach 100% sicher, das alles in Ordnung ist und hätte mir einen Kompromiss wie z.b. eine engmaschigere Überwachung statt sofortiger Einleitung gewünscht.
        Ich umarme dich zurück!
        Juli
        Ps: Oh ja, ein Treffen wäre grandios!

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      4. Ich habe persönlich in der zweiten Schwangerschaft den letzten Ultraschall in der 30.SSW gemacht. Das war auch der letzte Besuch beim FA. Ich spiele mit dem Gedanken, dass ich in der nächsten Schwangerschaft lediglich einen Ultraschall machen lassen werde – den um die 20. SSW herum. Also damit auch nur ein FA-Besuch. Da wird dann auch kein Gewicht falsch bemessen, keine normal verkalkte Plazenta bemängelt und bei der Fruchtwassermenge nicht zwischen Ebbe und Flut unterschieden. Für dich auch eine Überlegung?
        Ich freue mich, dass ich dir mit meinen Worten helfen konnte. Das ist so wahnsinnig wichtig Gleichgesinnte zu haben!!!! Mir hat in der zweiten Schwangerschaft der Blog von Sarah Schmid http://www.geburt-in-eigenregie.de wahnsinnig geholfen… Jetzt gibt es auch ein Buch von ihr, dass ich nur empfehlen kann! Zur Zeit ist sie wieder Schwanger (mit dem 6. Kind?!) und berichtet über ihre Schwangerschaft auf YouTube.

        Liebe Grüße
        Mother Birth

        Gefällt 1 Person

      5. ja ich denke auch, dass ich in einer nächsten Schwangerschaft das Verhältnis von Vorsorge beim Gyn und bei der Hebamme anders gewichten werde. Direkt nach Carlis Geburt habe ich ja sogar behauptet, mein nächstes Kind alleine zu bekommen, aber ganz so radikal denke ich jetzt auch nicht mehr. Danke für den Blog-Tip, da schaue ich mal rein.
        Liebe Grüße,
        Juli

        Gefällt 1 Person

  2. Liebe Juli, das, was keine(r) hören/ glauben will, beschreibst du auf so wundervolle, eindringliche und positive Weise. Vielen Dank für deinen Mut und deine Stärke! Ich bin im Verein Mother Hood aktiv. Uns erreichen des öfteren ähnliche Berichte. Es soll bald eine Kampagne geben, in der Frauen von ihren negativen Erfahrungen in den Kliniken berichten können. Denn: Auch die PolitikerInnen wollen nichts von den Zuständen in der Geburtshilfe hören. Doch wir wollen Familien Gehör verschaffen.

    Alles Liebe und Gute für euch Drei. Liebe Grüße! Katharina

    Gefällt 2 Personen

  3. Juli! Endlich konnte ich mich anmelden und deinen wundervoll geschriebenen Artikel kommentieren.

    Ich bin wirklich sehr gespannt auf den dritten Teil (wenn es den denn geben wird?!) . Ich finde es erschreckend , wie viele andere Frauen von den Frauenärzten aus der Ruhe gebracht worden sind , obwohl alles in Ordnung war.

    Freue mich soo wahnsinnig , dass ich dich und deinen Blog gefunden habe und freue mich umso mehr darauf, weitere Artikel von dir zu lesen 😘

    Gefällt 1 Person

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