familienzuschlag · Randnotizen · Schwangerschaft & Geburt

Projekt Carli – ich bin schwanger!

Jessi vom Blog „Terrorpüppi“ hat zur Blogparade aufgerufen, wie die frohe Botschaft so verkündet wurde. Zu finden auch unter dem Hashtag: #ichhabesgesagt

Zuerst die wichtige Info: Nein, ich bin nicht schwanger, auch wenn gerade im kommenden Jahr alle um mich herum schwanger sind (dazu aber demnächst mehr).

Also… wie habe ich es gesagt:

Dem Herzenskerl:

Eigentlich hat es recht unspektakulär begonnen. Am Tag der fälligen Periode spürte ich ein leichtes Ziehen und Ziepen, so dass ich wie immer auf das Einsetzen der Blutungen gewartet habe. Als diese nach dem Wochenende nicht kam, habe ich morgens auf dem Weg zur Arbeit in der Drogiere 2 Schwangerschaftstests gekauft. Eigentlich wollte ich diese erst später, abends oder am nächsten morgen nutzen… aber die Neugier war groß und ich wollte ja eigentlich nur mein „Gewissen“ beruhigen und dachte ich teste eh negativ… Also im Büro auf der Toilette den Test ausgepackt und bevor ich fertig war, waren da ZWEI Striche. Schwanger. Eindeutig. Eindeutiger ging gar nicht. Nichts mit 10 minuten liegen lassen und warten. OMG.

Den restlichen Arbeitstag habe ich ehrlich gesagt damit verbracht im Internet SCHWANGERSCHAFT zu googlen und quer zu lesen. Zwischendurch schlug mein Herz rasend schnell. Was würde bloß der Kerl sagen? Schimpft er? Ist er sauer? Ihr müsst wissen, Lu war jetzt nicht unbedingt geplant. Ich sage immer ungeplant geplant. Wir wollten schon recht bald ein Kind, aber so schnell. Huch.

Ich habe meinen Herzenskerl dann gefragt, ob wir uns am Bahnhof treffen wollen, um gemeinsam nach Hause zu gehen. Die Zugfahrt war echt die Hölle. Ich hatte wirklich Angst und fand den/meinen Zustand total irrational. Ich war wie in einer Wolke und habe alles gedämpft wahrgenommen. Als ich dann vom Gleis nach unten kam und ihn gesehen habe, kullerten mir die Tränen die Wange herunter.

„Ich muss dir was sagen.“

„Oh Gott, was ist passiert?“

„Ich bin schwanger.“

Und ein Lächeln kam auf seine Lippen, er nahm mich in den Arm, küsste mich und freute sich. Zuhause haben wir dann gemeinsam noch einen zweiten Test gemacht. Romantik und so.
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Ps: ja… wir haben beide aufgehoben… Romantik und so 😉

Meiner Mum:

Schnell stand fest, ich wollte es meine Mum auf jeden Fall vor Ablauf der 12 Wochen erzählen. Aber erst mal den ersten Vorsorgetermin abwarten, so dass auch eine intakte Schwangerschaft bestätigt werden konnte. Nach dem Termin habe ich sie angerufen und gesagt, ich schicke ihr jetzt bei Whatsapp ein Foto und sie solle sich hinsetzen. Bling – da wurde das erste Ultraschallbild auf ihrem Handy angezeigt! Auch hier war die Freude enorm!

Dem Rest meiner Familie:

Eigentlich wollte ich gerne die ersten 12 Wochen abwarten. Weil. Das macht man doch so. Oder? Aber dann kam alles anders. Und auch ein bisschen lustig. Ich bin mit dem Herzenskerl zu meiner Familie gefahren, um sie dort eine Woche zu besuchen. Mein Opa hatte leider einen Krankenhauskeim und ich wusste nicht richtig, wie ich mich rausreden konnte, ihn nicht zu besuchen. Also habe ich Oma I angerufen und gesagt: „Ihr Lieben, ich darf euch leider nicht sehen. Denn ich bin schwanger“ Und meine Oma ist total ausgeflippt! „Juhuuuu… K. Wir schaffen es noch! (Urgroßeltern zu werden!“)

Jetzt plagte mich nur mein schlechtes Gewissen, es meinen anderen Großeltern W & G nicht zu sagen… Also kurzerhand dort vorbei gefahren, die frohe Botschaft verkündet und dort auch die Bitte es noch nicht herum zu erzählen ausgesprochen.

Den restlichen Tag verbrachten wir gemeinsam mit meinen unwissenden Geschwistern und meinen wissenden Eltern auf der Terasse. Plötzlich kamen Oma W und Opa G durch den Garten und Opa rief: Na Mama, wie gehts?

Meine Schwester guckte kritisch meine Mama und mich an – „Was meinst du Opa?“. Mein Bruder: „hä?“ Der Herzenskerl und ich machten große Augen – so war das nicht geplant! Und bevor Opa die Nachricht selbst rausposaunen konnte, kam ich ihm schnell zuvor und klärt die Mama-Zuweisung auf.

Tja, so kam es, dass dann doch alle bereits um die 8. Woche von unserem Projekt wussten! Und sie haben alle jeden Tag mitgefiebert bis Carli endlich auf die Welt kam!

 

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